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Info über Harald
Steinhauer
Info über Michael Kunze
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Die innere Stille ist der Schlüssel.
Als sie 1986 das Album Sehnsucht ist unheilbar -
musikalisch und textlich betreut vom Autoren-Gespann Steinhauer/Kunze - veröffentlicht, sind erstmals auch drei
Songs aus ihrer eigenen Feder dabei. Ein klares Zeichen für den Willen, ihre alltäglichen Eindrücke, die auch die ihrer
Mitmenschen sind, zu verarbeiten und sich mit offenem Herzen mitzuteilen. Das Würfelspiel entert die Top 50 der
Musikmarkt-Charts, das Album wird vergoldet. Im Jahr danach folgen Jenseits der Nacht und Vielleicht
irgendwann in die Hitliste, wieder ein Jahr später erreicht das Album Tarot Gold-Status.
1989 Stationen als Kopplung ihrer größten Erfolge und die Single Wie weit ist Eden. 1990 das Album Zeit für
Engel, produziert von Ex-Spliff-Drummer Reinhold Heil. 1991 erscheint Zeit nach Avalon zu geh'n unter der
Produktions-regie von Armand Volker (Münchner Freiheit). Die Musiker- und
Produzentennamen, mit denen sich Juliane Werding umgibt, gesellen sich nicht von ungefähr zu
ihr. Es sind Partner, mit denen sie "eine Seelenverwandt-schaft" empfindet, wie sie sagt. Menschen
die sie verstehen und ihre Sprache sprechen.
Wer weiß schon, wer er ist oder wer er einmal war.
Juliane Werding hat für ihr musikalisches Spektrum
indessen nie Grenzen gesetzt. Daß viele sie zwischen "deutschem Chanson und anspruchsvollen, aber
unprätentiösem Pop" ansiedeln, gefällt ihr, ist aber keine Klassifizierung, die sie selbst anstrebt. Sie singt, was sie
lebt:
Alltägliches ebenso wie Außergewöhnliches, das große Spektrum zwischen kleinem Kummer und kaltem
Krieg. Persönliche Assoziationen in einfühlsame Worte verpackt.
Für die musikalische Umsetzung findet sie 1992 einen neuen, wichtigen musikalischen Weggefährten: Andreas
Bärtels. Wie niemand zuvor schneidert er mit Mats Björklund für Juliane Werding ein höchst filigranes
Soundkleid aus melodischem Gitarrenpop, das ihre lyrischen Texte umschmeichelt wie fließende Seide. Sie
weiß, was sie will, ein Lied über Selbstwertgefühl, gerät zum Single-Hit, der dem gleichnamigen Album in die Charts
vorausgeht.

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