Irgendwie gut
"Es gibt kein Zurück" (2001)
Musik: Dieter Falk
Text: Juliane Werding
Zeit: 4:39

Er steht vor mir und spricht mich an
irgendwie schön
irgendwie gut
fast noch ein Kind und doch ein Mann
und ich konnte sehn
es kostet ihn Mut
wir sind Fremde und doch so vertraut
Hand in Hand gehen wir nach Haus

Und er liegt in meinem Arm
und seine Einfachheit
hat mein Herz bewegt
und mit kindlichem Vertraun
seine Verletzlichkeit
in meine Hand gelegt

Was sonst schwer fällt,
geht auf einmal leicht
irgendwie schön
irgendwie gut
ohne Scham und ohne Eitelkeit
die Seele erspürn
in Fleisch und Blut
sanfte Hände die behutsam sind
wie ein Flüstern, wie ein Schwur

Und er liegt in meinem Arm
und seine Einfachheit
hat mein Herz bewegt
und mit kindlichem Vertraun
seine Verletzlichkeit
in meine Hand gelegt

Und ich lieg in seinem Arm
und meine Einfachheit
hat sein Herz berührt
und wir haben keine Wahl
weil das Gefühl ins uns
sein eignes Leben führt

 

Julianes Kommentar:

Irgendwie gut

Eine Liebesaffäre zwischen einem jungem Mann und
einer erfahrenen Frau. In früheren Zeiten war das völlig
normal. Heute ist es verpönt.

Ich denke, Liebe ist altersunabhängig. Wenn sich zwei
verwandte Seelen treffen, ist es immer gut, und meistens
auch schön. 

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Letzte Aktualisierung: 26. December 2004 | www.juliane-werding.de ||