Ich geh
meinen Weg
"Die
Welt danach" - 2004
M: Steinhauer / T: Werding
ich geh meinen Weg
der Tag und die Nacht
wird aus Schicksal gemacht
ich geh meinen Weg
ich geh meinen Weg
ob hart oder weich
ob schwer oder leicht
ich bin auf dem Weg
seltsam
versunkene Orte
kein Mensch und kein Wort
und die Seele wird weit
einsam
im Nebel zu wandern
es gibt keinen Andern
ich wär gern zu zweit
am Ende jeder Straße brennt ein Licht
doch wenn du nicht gehst, erreichst du’s nicht
es erlischt
ich geh meinen Weg
solange ich bin
ist der Weg der Sinn
ich muss weitergehn
ich bin auf dem Weg
jeder Tag jede Nacht
wird aus Schicksal gemacht
ich geh meinen Weg
manchmal
wenn ich ganz leer bin
kommen die Träume
die mir zeigen wohin
oftmals
treff ich dann Freunde
die mir viel bedeuten
und mein Innerstes sehn
am Ende meiner Straße brennt ein Licht
doch wenn ich nicht geh, dann bin es ich
die verlischt
ich hab nur dieses Leben und mehr nicht
nur einer kann es leben, das bin ich
einzig ich
ich geh meinen Weg
jeder Tag jede Nacht
wird aus Schicksal gemacht
ich geh meinen Weg
ich geh meinen Weg
ob hart oder weich
ob schwer oder leicht
ich bin auf dem Weg
solange ich bin
ist der Weg der Sinn
ich muss weitergehn
der Tag und die Nacht
wird aus Schicksal gemacht
ich geh meinen Weg
Julianes Kommentar:
Wir haben eine unendliche Auswahl von Möglichkeiten, wie wir unser Leben gestalten wollen. Welcher Weg davon ist der Richtige? Das wissen wir wahrscheinlich erst am Ziel. Darum ist es gar nicht so leicht zu wissen, ob wir auf dem richtigen Weg sind. Jeder muss selbst erfahren, was für ihn das Richtige ist, und das ist bei jedem anders. Es gibt keinen "richtigen Weg", der allgemeingültig ist. "Der Weg ist das Ziel". Es ist nicht entscheidend, ob wir da ankommen, wo wir hin wollen; die Grundrichtung ist wichtig, was auch immer uns dort begegnet. Auch wenn der Weg steinig scheinen mag, er hat seinen
Letzte Aktualisierung: 26. December 2004 | www.juliane-werding.de ||