Der Hahn ist tot
"Es gibt kein Zurück" (2001)

Musik: Enrico Zabler
Text: Juliane Werding
Zeit: 3:47

Die eitlen Federn eingepackt,
vergraben oder auf den Müll gebracht
Beweise gibt es keine mehr,
die Tiefkühltruhe ist schon wieder leer
das Messer in der Küche
ist blitzeblankgeputzt
er hat sich zwar gewehrt
doch es hat ihm nichts genutzt

Der Hahn ist tot, der Hahn ist tot,
jetzt wird er nie wieder krähn
der Hahn ist tot und alles gut,
als wäre nie etwas geschehn
sie fühlt sich frei, es ist vorbei

Dabei fing alles anders an,
am Anfang dachte sie „was für ein Mann“
blad schon zog er bei ihr ein,
später fragte sie „musste das sein“
1.000 kleine Sachen,
die liefen plötzlich schief
da musste sie was machen,
damit es anders lief

Der Hahn ist tot, der Hahn ist tot,
jetzt wird er nie wieder krähn
der Hahn ist tot und alles gut,
als wäre nie etwas geschehn
na, na, na …

Die Polizei hat nichts entdeckt,
1.000 Fragen und doch nichts gecheckt
ein eisenhartes Alibi,
sie hatte keine Angst, das hat sie nie
die Nachbarn weiter unten
die haben ihn vermisst
sie hat ihn längst vergessen
weil das angemessen ist

Der Hahn ist tot, der Hahn ist tot,
jetzt wird er nie wieder krähn
der Hahn ist tot und alles gut,
als wäre nie etwas geschehn
na, na, na …

 

Julianes Kommentar:

Der Hahn ist tot

Ein brutales Lied - okay. Aber mit einem dicken Augen-
zwinkern. Ich muss dabei immer wieder an die alten Damen
aus dem Film "Arsen und Spitzenhäubchen" denken.

Das Lied ist eine Persiflage auf ein ernstes Thema:
nervende Partner und wie man sie am geschicktesten
los wird. Gott sei Dank gibt es auch unblutigere Methoden. 

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Letzte Aktualisierung: 26. December 2004 | www.juliane-werding.de ||