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Das
neue Album "SEHNSUCHER":
Es
wird eine limitierte Erstauflage erscheinen, die zusätzlich
einen Kartonschuber mit einem Faltposter von Juliane umfasst.
Diese bekommt ihr, wenn ihr euch beeilt, überall um Handel.
Grenzgängerin auf Sehnsuche:
Juliane Werding ist wieder da
Ganz wenige Künstler kommen nie aus der Mode, sie sind stets zeitgemäß,
auch wenn sie nie auf vermeintlich angesagten Wellen der Musik
schwimmen. Eine der Wenigen ist Juliane Werding, seit 35 Jahren im
Showgeschäft, mit über 20 Plattenproduktionen und Millionen verkaufter
Alben eine der erfolgreichsten deutschsprachigen Sängerinnen. Gold- und
Platin-Auszeichnungen, “Goldene Stimmgabeln”, “Bravo-Ottos”,
“RTL-Löwen”, ausverkaufte Tourneekonzerte und eindrucksvolle
Chart-Platzierungen markieren die erfolgreiche Karriere der Juliane Werding.
Sängerin, Texterin, Homöopathin, Schauspielerin (“Die Vagina Monologe”),
Buchautorin, ausgebildete PR-Fachfrau; “Protestgöre”, “Jeanne d’Arc des
deutschen Schlagers”, “neuzeitliche Minnesängerin”. Was immer sie ist
und als was immer man sie bezeichnet – eines war sie immer, von Anfang
an: Eine “Sehnsucherin”, die sich mit ihren Liedern auf die Suche nach
einer anderen Welt macht. Als solche hat sie ihre
eigene Nische ge- beziehungsweise erfunden. Kein leichtes Unterfangen,
besonders am Anfang nicht. Als schwierig galt denn auch jene Essener
Straßenmusikerin, die am 10. Juni 1971 ihren ersten Schallplattenvertrag
zwar unterzeichnet, aber sich fortan geweigert hatte, die inhaltsarmen
Schlagerliedchen zu trällern, die ihr die Plattenfirma vorlegte.
Protestsongs wollte sie singen! Wie Bob Dylan oder Joan Baez! Endlich
die Themen aussprechen, die sie und ihre Generation bewegten! In den
Augen der Plattenfirmen ein aussichtsloses Vorhaben in der musikalischen
Herz-Schmerz-Welt der frühen Siebziger. Ihr Eigensinn, den man ihr
damals als Pubertätsgehabe auslegte, sollte sich als ihr Erfolgsrezept
erweisen. Mit dem ersten Anti-Drogen-Song “Am Tag, als Conny Kramer
starb” berührte sie als 15Jährige die deutsche Musiknation und stürmt
seitdem immer wieder die Charts: “Wenn du denkst, du denkst, dann denkst
du nur, du denkst”, “Nacht voll Schatten”, “Stimmen im Wind”, “Sehnsucht
ist unheilbar” und “Weißt du, wer ich bin” sind nur einige all der
Songs, die beinahe wie selbstverständlich zu Evergreens wurden
Ihrer
unangepassten Marschroute bleibt sie auch auf dem neuesten, ihrem 21.
Tonträger treu. Abermals hat sie mit ihrem langjährigen Hitproduzenten
und Komponisten Harald Steinhauer und Co-Producer Frankie Chinasky alle
Songs selbst geschrieben. Unterstützt von ihrer Studioband und weiteren
Solo-Musikern schwebt ihre unverwechselbare Stimme elegisch auf einer
Mischung aus modernen Rock-Riffs und exotischen Klängen dahin und
entführt die Hörer in einen Kosmos aus wohlklingenden Sounds,
sehnsüchtigen Melodien und geistreichen Texten. Wer außer der “singenden
Geschichtenerzählerin” könnte einen Song über die Geburt eines Kindes
aus der Perspektive des Babys schreiben? Oder über eine Wahrsagerin, die
einen Mord vorhersieht? Oder von der sagenumwobenen schottischen Insel
St. Kilda?
Ihre
Einzigartigkeit demonstrieren gleichzeitig zeitkritische Songs wie “Wer
hat Angst vorm Glück?” oder “Wahrheit ist ...”, die sich mit der
Spaßgesellschaft und der Geiz-ist-geil-Mentalität auseinandersetzen.
Juliane Werding, die ihre innere Zuflucht immer wieder in der
(katholischen) Religion gefunden hat und mit einem (evangelischen)
Theologen verheiratet ist, geht es um mehr, und so offenbart sie tiefe
Glaubensbekenntnisse in “So hell wie das Licht” und “Wenn es dich gibt”.
In einer Zeit zunehmender Orientierungslosigkeit will sie Visionen
vermitteln, den Glauben an Höheres neu entdecken, spirituelle
Möglichkeiten aufzeigen. "SEHNSUCHER"
nennt sie ihr 2006er-Album und versteht es als Plädoyer, dem Positiven
im Leben mehr Beachtung zu schenken, sich auf die Suche nach Werten
jenseits von Konsum und Eigennutz zu machen und dabei das Übersinnliche
zuzulassen. “Wenn wir außer Genuss und Geld keine anderen Visionen
haben, sind wir viel ärmer, als wir ahnen”, gibt sie zu bedenken und
lädt ihr Publikum ein, sie zu begleiten – auf ihrer “Sehnsuche” nach
einer anderen Welt.
Um den
musikalischen Worten praktische Taten folgen zu lassen, hat sie
gemeinsam mit Freunden ein Internetforum eröffnet. Unter
WWW.SEHNSUCHER.COM können sich Menschen von ihren Sehnsüchten und
Träumen erzählen, über ihre Sorgen und Nöte, aber auch ihre Interessen
und Freuden austauschen. Hier treffen sich Urlaubsbekanntschaften und
Freunde ebenso wie Menschen, die in ihrer Situation eine neue
Perspektive suchen. “Ich bekomme jeden Tag Briefe, die mich um
Schirmherrschaften, Auftritte, Spenden, ‚ein offenes Ohr’, ja sogar
Heiratsvermittlungen bitten”, erläutert die ausgebildete
Heilpraktikerin ihre Initiative. “Einerseits ist es aufgrund der
Vielzahl völlig unmöglich, sich all der Sorgen anzunehmen, andererseits
wollte ich auch nicht, dass die Briefschreiber damit allein bleiben.”
Und so versteht sich SEHNSUCHER.de als Austauschplattform für Menschen
in ähnlichen Situationen und mit ähnlichen Schicksalen. “Auch wenn man
per Mausklick sicher keine Familien- oder Drogenprobleme lösen, keine
Krankheiten heilen oder Arbeitsplätze sichern kann, so ist es ein erster
und wichtiger Schritt, wenn man sich mit Menschen austauschen kann, die
Ähnliches bereits durchgemacht und gemeistert haben.” Große Taten
beginnen mit kleinen Schritten.
Album-Cover als download-Version (JPG, 788 KB)
rtf |
PDF
(Liner-Notes zum Album "Sehnsucher") |