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Zu Riu, riu ... "das, was ich schrieb,
wurde mir innerlich vorgegeben".
Auf dem Album Land der Langsam Zeit überrascht die
41jährige als eine sphärische Mischung aus Enya, Enigma und Kate Bush. Mit eingängigen Melodien und
glaubwürdigen Texten besingt die ehemalige Klosterschülerin den Weltuntergang (auf Ehendu
Namandu, was in der Sprache der Guarani-Indianer soviel wie "Im Namen Gottes" heißt), entführt mit einem Schuß
unheilbarer Sehnsucht in ihre Wolkenschlösser und stellt letztendlich fest, Ich bereue nichts. Juliane Werding hält auf ihrer musikalischen Zeitreise auch
Rückschau und ohrwurmverdächtig fragt sie: Weißt Du, wer ich war, Weißt Du, wer ich bin, Bettler oder Königin?"
Begleitet von Gitarre, Chor und Geigen erzählt sie kein bißchen kitschig von ihren Träumen und Hoffnungen.
Mit Reife, Menschlickeit und Mut wagt sie es, die Grenzen unseres konventionellen Denkens und Handelns zu
überschreiten und sich mit uns auf eine Reise ins Land der langsamen Zeit zu begeben. Unter diesem Motto startet sie
eine Deutschlandtournee. Sie gibt Zusatzkonzerte in vielen Städten und erhält im Oktober 1998 für ihr Album Land der langsamen Zeit die Goldene Stimmgabel.
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